Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung - kurz AGOF - ist ein Zusammenschluss der führenden Online-Vermarkter in Deutschland. Mit ihrer standardisierten Online-Reichweitenwährung sowie umfassenden Daten rund um die Nutzung digitaler Medien macht die AGOF das klassische und das mobile Internet zu transparenten und planbaren Werbeträgern.
Die AGOF versteht sich als Organisation der Online-Vermarkter und -Werbeträger, die unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und Standards in der digitalen Werbeträgerforschung sorgt.
Mit dem Begriff „Online" werden dabei von der AGOF alle Medien gekennzeichnet, die durch eine aktive Verbindung mit einem Netzwerk, namentlich die stetige Verfügbarkeit eines Rückkanals vom Mediennutzer zum Medienanbieter geprägt sind.
Ziele der AGOF sind: a. Etablierung einheitlicher Reichweitenwährungen für digitale Medien
b. Angebot von Tools und Services für die praxisorientierte Daten
c. Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse
(ag.ma)
(vgl. www.agof.de)
Online-Organisation; Reichweite; Werbewirkung
Sind einzelne Aufrufe (auch Views) von Werbemitteln auf dem Ad-Server.
Traffic; Reichweite
Sind für die Auslieferung der Werbemittel verantwortlich. Der Ad-Server kann gleichzeitig den Werberfolg einer Kampagne messen (z.B. Messung der AdClicks und Ad Impressions).
Werbeform; Reichweite; Erfolgsmessung; Kampagne
AdClick ist die Bezeichnung für Advertising Click. Ein AdClick entsteht, wenn ein User durch Anklicken eines Werbemittels zu einem Angebot des Werbetreibenden weitergeleitet wird.
Kennzahl; Erfolgsmessung; Werbemittelkontakte; CTR
Maßzahl für die Ziegruppennähe eines Mediums. Die folgenden beiden Definitionen bzw. Interpretationen sind äquivalent:
1. Reichweite eines Mediums in der Zielgruppe im Verhältnis zur Reichweite in der Grundgesamtheit (Formel: Reichweite in der Zielgruppe / Reichweite in der Grundgesamtheit * 100).
Beispiel: Reichweite in der Zielgruppe Frauen 3%, in der Grundgesamtheit 2% → Affinität 150, d.h. das Medium weist unter Frauen eine um 50% höhere Reichweite auf.
2. Strukturanteil einer Zielgruppe an einem Medium im Verhältnis zum Strukturanteil in der Grundgesamtheit (Formel: Strukturanteil am Medium / Strukturanteil in der Grundgesamtheit * 100)
Beispiel: 50% Frauenanteil in der Grundgesamtheit, 75% Frauen-Anteil im Medium. → Affinität 150, d.h. das Medium weist einen um 50% höheren Frauenanteil auf.
Reichweite; Zielgruppe; Kennzahl
Mehrere HTML-Seiten, die unter einer Zieladresse (URL) zu erreichen sind. Neben den Leistungswerten für Gesamtangebote werden in der AGOF diese auch für einzelne Belegungseinheiten, also Angebotsteile und Kombinationen, veröffentlicht.
Portfolio
Belegungseinheiten sind buchbare Bereiche eines Online-Angebots, die mit Werbemitteln belegt werden können. Ja nach Anbieter kann sich die Belegungseinheit mehrere Online-Angebote oder deren Teilbereiche umfassen. Von Vermarktern ausgewiesene Belegungseinheiten müssen belegbar bzw. buchbar sein.
Beispiele: Rubrik Sport auf t-online.de, Startseite auf t-online.de, InteractiveMedia Fußball-Rotation
Online-Angebot
Im engeren Sinne bezeichnet Online-Bewegtbild-Werbung Video Ads, die vor (Pre-Rolls), in (Mid-Roll) oder nach (Post-Roll) einem Videobeitrag eingeblendet werden. In diesem Fall spricht man auch von In-Stream-Video Ads. Im weiteren Sinne umfasst Bewegtbild-Werbung im Internet auch sog. In-Banner- und In-Page-Video Ads. Ein Beispiel für In-Banner-Video Ads sind Streaming-Werbemittel in einem Wallpaper oder Medium Rectangle. Gängige In-Page-Video Ads sind z.B. Spots auf Logout-Seiten von Mail-Portalen.
Werbeform; Portfolio
Englischer Begriff für Markenbekanntheit. Ausgedrückt als Anteil oder Anzahl von Personen einer Zielgruppe, denen die Marke bekannt ist. Die Abfrage kann ungestützt oder gestützt (durch Vorlage einer Marken-Liste) erfolgen. Die Ad Awareness bezeichnet hingegen die werbespezifische Erinnerung.
Zielgruppe; Markenpolitik
Die Brutto-Reichweite gibt die Anzahl der erzielten Kontakte in der Zielgruppe im Auswertungszeitraum (z.B. Kampagnenzeitraum) wieder. Gezählt wird jeder einzelne Kontakt, unabhängig davon, ob immer die gleichen oder zusätzlichen Personen durch die Werbung erreicht werden. Die Brutto-Reichweite wird in Millionen oder Prozent (GRP) angegeben. Dabei kann sich die Auswertung auf ein Angebot oder die Schaltung in mehreren Medien beziehen.
Beispiel: Eine Kampagne mit der Zielgruppe Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren, Zielgruppenpotenzial 5,37 Mio. (AGOF internet facts 2010-I). In der Zielgruppe werden 2,685 Mio. Kontakte erzielt, was der Brutto-Reichweite entspricht. Der GRP beträgt 50 (GRP = Kontakte in der Zielgruppe in Mio. / Zielgruppen-Potenzial in Mio. x 100).
Kennzahl; Reichweite; Werbemittelkontakte
Die Brutto-Werbeinvestitionen stellen die Investitionen der Werbetreibenden dar, die laut Preisliste für eine Werbeanschaltung anfallen. In den Brutto-Preisen werden weder Rabatte noch evtl. Produktionskosten in dieser Kennzahl berücksichtigt werden.
Abrechnungdmodelle; Mediaplanung; Werbebudget
Kurzfristiger und konzentrierter Einsatz der gegebenen Mittel, um einen hohe Werbewirkung zu erzielen.
Markenpolitik; Werbebudget; Werbewirkung
Webserver eines besuchten Angebotes können in einem Cookie Informationen vom abrufenden Browser speichern lassen. Beim erneuten Webseitenbesuch werden die Informationen ausgelesen und an den Webserver übermittelt, es findet somit eine zeitlich beschränkte Archivierung statt. Der Server kann anhand der Informationen beispielsweise Werbeformen ausliefern, die zum Surfverhalten des Users passen.
Targeting; Traffic; Erfolgsmessung
Der CpG stellt die Relation aus GRP und den Kosten des Mediaplans dar. Der GRP ist die prozentuale Darstellung der Brutto-Reichweite, somit können mit dem CpG die Kosten pro GRP-Prozentpunkt dargestellt werden.
Formel: Kosten laut Mediaplan/GRP
Reichweite; Kennzahl; Erfolgsmessung
Kampagnen mit dem gleichzeitigen Einsatz verschiedener Werbeträger/-gattungen. Dabei wird in den meisten Fällen bei der crossmedialen Kommunikation in allen Kanälen auf einen so genannten Rückkanal verwiesen.
Mediaplanung; Kampagne
Diese Kennzahl gibt die durchschnittliche Anzahl der Kontakte an, die eine Person in einem festen Betrachtungszeitraum mit einem Medium (Angebot oder Belegungseinheit) oder einer Kampagne hatte. Wird auch durch OTS (opportunity to see) abgekürzt.
Formel: Brutto-Reichweite/Netto-Reichweite
Werbemittelkontakte; Erfolgsmessung; Kennzahl
Leistungsfähigkeit einer Kampagne, Maß der Wirtschaftlichkeit bzw. Input -Output-Relation (z.B. Return on Media Investment (ROI).
Werbeerfolg; Erfolgsmessung
Begriff aus der Statistik und Marktforschung. Bezeichnet die Informationsgewinnung durch systematisches Vorgehen aus einer Grundgesamtheit oder Stichprobe.
Targeting; Marktforschung
Eine externe Überschneidung liegt immer dann vor, wenn die User durch die Nutzung verschiedener Werbeträger mehrfachen Kontakt mit Werbemitteln einer Kampagne haben. Die externe Überschneidung verringert wie die interne Überschneidung die Nettoreichweite gegenüber der Bruttoreichweite.
Beispiel: Ein User sieht ein Online-Werbemittel auf t-online.de und spiegel.de.
Werbemittelkontakte; Werbeform; Reichweite
Synonym für Streuverluste; durch die Kampagnen/Werbemaßnahmen erreichte Personen, die nicht der vorher definierten Zielgruppe angehören.
Zielgruppe; Reichweite; Marktforschung
Ein Flight definiert die zeitliche Komponente einer Kampagnenschaltung. Eine treffende Umschreibung stellt das Wort „Durchlauf" dar. Wird eine Kampagne über das Jahr zweimal geschaltet, dann finden zwei Durchläufe statt (die Kampagne hat somit zwei Flights).
Kampagne
Die Fusion stellt ein statistisches Verfahren dar, das Merkmalsausprägungen einer Stichprobe auf Erhebungseinheiten einer anderen Stichprobe überträgt.
Zielgruppe; Marktforschung
Der GRP ist die prozentuale Darstellung der Brutto-Reichweite. Er gilt als Maßzahl zur Messung des Werbedrucks.
Formel: Kontakte in der Zielgruppe in Mio. / Personen in der Zielgruppe in Mio x 100
Reichweite; Werbeerfolg; Erfolgsmessung; Kennzahl
Erfasst im Auftrag der AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung) die Fernsehnutzung in privaten Haushalten durch den Einsatz des GFK-Meters (elektronisches Messgerät) in einem Panel (für die Messung rekrutierte Haushalte). Die Nutzer können sich personenbezogen bei der TV-Nutzung anmelden und die Daten sind bereits am nächsten Tag ausgewertet. Die GfK Mediawährung ist im TV-Bereich anerkannt. Bekanntestes Beispiel sind die Einschaltquoten von TV-Sendungen.
Reichweite; Marktforschung; Zielgruppe
Gesamtheit (Menge aller Merkmalsträger, z.B. Haushalte und Privatpersonen) aus der eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese repräsentiert werden soll.
Targeting; Marktforschung; Zielgruppe
Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbträgern e.V.) ist eine neutrale Organisation, die objektiv die Verbreitung von Werbeträgern (u.a. Print und Online) prüft und ermittelt. Ziel ist es, den Mediaplanern valide Daten über die Verbreitung bzw. Reichweite von Werbemedien zu liefern.
Marktforschung; Kampagne; Online-Organisation
Sobald innerhalb der Mediaplanung eines Unternehmens der Einsatz verschiedener Mediagattungen (Medien) vorgesehen ist, handelt es sich um eine Intermediaplanung.
Reichweite; Mediaplanung
Die interne Überschneidung bezieht sich auf Mehrfachkontakte eines Users mit Werbemitteln einer Kampagne bei einmaliger Belegung eines Mediums. Durch die interne Überschneidung wird die Nettoreichweite gegenüber der Bruttoreichweite reduziert.
Beispiel: Ein User sieht ein Online-Werbemittel morgens und abends auf einer Website.
Reichweite; Traffic; User; Werbemittelkontakte
Beinhaltet alle Werbemaßnahmen, die für ein Produkt innerhalb eines definierten Zeitraums durchgeführt werden.
Beispiel: Für den Launch eines neuen Trikots werden drei Monate vor Saisonstart diverse Werbespots und Anzeigen im Internet geschaltet. Sowohl die Spots als auch die Anzeigen sind dann Teil der Kampagne (in diesem Fall crossmedial).
Markenpolitik; Kampagne; Werbebudget
Wenn eine Person in Berührung mit einem Werbemittel (z.B. Spot) oder -träger (z.B. TV) kommt, spricht man von einem „Kontakt" (Werbemittel-Kontakt bzw. Werbeträger-Kontakt.
Erfolgsmessung; Kennzahl; Online-Angebot; Werbemittelkontakte
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mediennutzer Kontakt mit einer Kontakteinheit eines Mediums hat.
Targeting; Werbemittelkontakte
Zur Darstellung der Verteilung der Kontaktmengen auf Nutzer werden Kontaktklassen benutzt. Dabei wird die Anzahl an Kontakten im Ausweisungszeitraum in unterschiedliche „Klassen" (z.B. 1-2 Kontakte, 3-5 Kontakte, 6-8 Kontakte etc.) eingeteilt.
Zielgruppe; Werbemittelkontakte
Bezeichnet die Neueinführung eines Produktes bzw. Markennamens.
Markenpolitik; Produktpolitik
In der Logbuch-Datei protokollieren Server Zugriffe auf das Online-Angebot. Dadurch können Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten gezogen werden.
Werbemittelkontakte; Marktforschung; Erfolgsmessung
In den bekannten Markt-Media-Studien werden neben dem medialen Nutzungsverhalten wichtige Informationen zum Konsumverhalten erhoben. Dadurch werden u.a. marktbeschreibende
Analysen und die Definition von Zielpersonen über verbraucherspezifische Verhaltensweisen ermöglicht. Bekannte Markt-Media-Studien sind die Verbraucher-Analyse (VA) von Axel Springer, die Typologie der Wünsche (TdW) von Burda und die AFOF internet facts.
Zielgruppe; Marktforschung
Kombinierter Einsatz von verschiedenen Werbeträgern innerhalb einer Werbekampagne, der die Werbezielerreichung optimieren soll.
Kampagne; Mediaplanung
Bildet den Gestaltungsrahmen für die Durchführung einer Kampagne. Sie legt im Wesentlichen den Media-Mix, den zeitlichen Einsatz der Kampagne und die Verteilung des Werbedrucks fest.
Die Gestaltungsgrundlage einer Media-Strategie entsteht durch die Ausarbeitung einer detaillierten Zielhierarchie:
1. Marketingziele (Absatz, Umsatz, Markanteilssteigerung)
2. Werbeziele (Image, Bekanntheit, Alleinstellung des Produkts, Emotionen)
3. Mediaziele (Brutto/Netto-Reichweite, GRP, ...)
Eingrenzung der Marketing-Zielgruppe durch demografische, psychologische und das Konsumverhalten betreffende Eigenschaften sowie Spezifizierung der Zielgruppe anhand „mediaspezifischer" Merkmale, die durch Markt-Media-Analysen vorgegeben werden.
Targeting; Marktforschung; Zielgruppe
Unterstützen ihre Kunde bei der Werbeplanung. Ihre Dienstleistung besteht aus der Beratung von Unternehmen, um eine effektive Verteilung des Werbeetats zu erreichen. Zu den Hauptaufgaben der Agenturen fallen die Mediaanalyse, -planung, -selektion, -durchführung (Einkauf und Abwicklung) und -kontrolle.
Mediaplanung; Online-Angebot
Werbeträger werden anhand verschiedener Eigenschaften kategorisiert.
Beispiele für Gattungen sind: Publikumszeitschriten, Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen und Online-Medien.
Ziel der Mediaplanung ist die optimale Kombination von Werbeträgern und Werbemitteln. Dabei gilt es immer die maximale Wirkung mit einem gegebenen Werbebudget zu erreichen. Zur Gestaltung des Plans stehen dem Mediaplaner verschiedene Programme zur Verfügung, wie z.B. TOP von der AGOF für Online oder MDS von Axel Springer für Print-Medien, TV. Hörfunk, Kino und Plakat.
Multi Clients sind Personen, die mit mehr als nur einem Rechner oder Browser Online aktiv sind.
Beispiel: Eine Person surft am Arbeitsrechner und zu Hause mit dem privaten Rechner im Internet oder eine Person surft zu Hause sowohl mit Internet Explorer als auch mit Firefox.
Traffic; User
Als Multi User wird ein Unique Client (Browser auf einem Rechner) bezeichnet, der von mehreren Personen genutzt wird.
Beispiel: Mehrere Personen eines Haushalts greifen unter dem gleichen Userlogin und gleichen Browser auf das Internet zu und surfen.
Traffic; User
Die Netto-RW gibt an wie viele Personen während der Laufzeit mindestens einmal von der Kampagne erreicht wurden. Jeder Nutzer wird nur einmal gezählt, interne oder externe Überschneidungen werden abgezogen, worin der wesentliche Unterschied zur Brutto-RW besteht. In der Gattung Online dienen die Unique User als Maßzahl für die Netto-Reichweite.
Formel: Netto-RW = Brutto-RW/Durchschnitsskontakte
Die Profile enthalten Informationen über Art und Anzahl der abgerufenen Themen sowie Verlauf der Nutzungsvorgänge im Betrachtungszeitraum. Die Profile werden für jeden Unique Client erstellt und dienen mit als Basis für die Berechnung der Unique User.
Der Online-Vermarkterkreis (OVK) ist das zentrale Gremium der deutschen Online-Vermarkter im Online Werbemarkt. Hier haben sich unter dem Dach des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. 19 der größten deutschen Online-Vermarkter zusammengeschlossen, um der Bedeutung der Online-Werbung kontinuierlich mehr Gewicht zu verleihen. Oberste Ziele sind die Erhöhung von Markttransparenz und Planungssicherheit sowie Standardisierung und qualitätssichernde Maßnahmen für die gesamte Online Marketing Branche.
Erhebungstechnik der Marktforschung; hier werden User über ein Werbemittel (z.B. Layer) auf einem Werbeträger zu einer Befragung eingeladen. Anhand der Resultate werden bspw. soziodemografische Daten über den Nutzer gewonnen, von dem bis dahin nur technische Daten (Visits und Page Impressions etc.) vorlagen.
Tausend-Kontakt-Preis, Preis den ein Werbetreibender für 1000 AdImpressions zahlen muss.
Beispiel: Der Preis eines Banners richtet sich nach den PA, die die Webseite während der Kampagnenlaufzeit zu verzeichnen hatte.
P-Werte sind Nutzungswahrscheinlichkeiten. Sie liegen zwischen 0 und 1 und geben an, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person eine belegbare Einheit eines Werbeträgers nutzt. Eine präzise Aussage über die Nutzung eines ganz bestimmten Angebots ist damit allerdings nicht möglich. Im Online-Medium wird durch den P-Wert die Wahrscheinlichkeit definiert, mit der ein Unique User bei gegebenem Share (Anteil belegter an allen verfügbaren PageImpressions) im Referenzzeitraum auf der belegten Einheit erreicht wird.
Über einen Zählpixel auf einer HTML-Website kann die Anzahl ihrer Abrufe gemessen werden. Es wird somit angegebenen, wie oft eine Website in einem gegebenen Zeitrahmen aufgerufen wird. Die Kennzahl ist deshalb ein Maß für die Attraktivität einer Seite.
Die Platzierung einer Werbeanzeige bzw. eines Werbemittels bezeichnet, an welcher Stelle die Anzeige in einer Zeitschrift oder auf einem Online-Angebot geschaltet wird. Eine gute Platzierung gilt als zentraler Erfolgsfaktor für eine Kampagne.
Erinnerung an eine Werbekampagne (auch Ad Awareness). Die Abfrage kann gestützt (Aided Recall, mit Hilfestellung, z.B. durch Vorlage von Markennamen) und ungestützt (Unaided Recall, ohne Hilfestellung) erfolgen.
Bezeichnet die Wiedererkennung eines oder mehrerer Werbemittel einer Kampagne.
Die Reichweite kann als Brutto- oder Nettoreichweite ermittelt werden. Die Brutto-Reichweite bezieht sich auf die Anzahl der Kontakte, die Netto-Reichweite auf die Anzahl der Zielpersonen in der Grundgesamtheit, die durch den Werbeträger bzw. die Kampagne erreicht werden. Beide Werte können auch prozentual ausgedrückt werden.
Ein verbessertes/überarbeitetes Produkt wird wieder auf dem Markt eingeführt. Ein Relaunch kann auch eine Wiederaufnahme einer Marketingkampagne bezeichnen.
Der Share gibt den Anteil der durch eine Kampagne erzielten Kontakte an den gesamten Kontakten einer Belegungseinheit an. Bezogen auf die Online-Gattung bezeichnet der Share den Anteil der belegten Page Impressions an der Gesamtmenge der Page Impressions einer Belegungseinheit.
Bsp.: Wenn eine Seite am Tag 10 Millionen Page Impressions ausliefert und davon eine Millionen Page Impressions für eine Kampagne gebucht wird, dann beträgt der Share 10%.
Eine Stichprobe wird für Analysen in der Marktforschung herangezogen. Sie soll die Grundgesamtheit repräsentieren, da eine Vollerhebung, bspw. bei Befragungen, zu teuer und aufwendig ist. Je repräsentativer die Stichprobe, desto genauer spiegelt sie die Meinungen der Grundgesamtheit wider.
Synonym für Mediaplan, siehe Definition Mediaplan.
Im August 2007 hat die AGOF gemeinsam mit ihren Marktpartnern ihr eigenes Auswertungs- und Planungsprogramm TOP vorgelegt, das die Transparenz in der Online-Planung unterstützt. TOP steht für "Transparenz für Online-Planung" und ermöglicht auf Basis der Daten der Studie internet facts eine qualitativ hochwertige und medienadäquate Mediaplanung.
Mit dem TKP kann die Wirtschaftlichkeit eines Mediums errechnet werden. Der TKP gibt an, zu welchem Preis eintausend Kontakte mit einem Werbeträger in der Zielgruppe erreicht werden können.
Formel: TKP = (Kosten x 1000) / Brutto-Reichweite
Im Gegensatz zum TKP zielt der TNP auf die Kosten für 1000 verschiedene Nutzer ab. Der TNP stellt somit, wie der TKP, eine Maßzahl für die Wirtschaftlichkeit eines Werbeträgers dar.
Formel: TNP = (Kosten x 1000) / Netto- Reichweite
Unique Client definiert jeden einzelnen Rechner, der auf eine Werbeanzeige oder eine Belegungseinheit zugegriffen hat. Der Unique Client wird von der AGOF erfasst, sobald er auf eine Seite zugreift, die mit entsprechenden Zählpixeln belegt sind. Der UC ist die Grundlage für die Errechnung der UU und Page Impressions.
Die USP gibt an, durch welches Alleinstellungsmerkmal bzw. durch welchen Vorteil sich das eigene Produkt von dem der Konkurrenz abgrenzt.
Ein Unique User bezeichnet eine einzelne Person/einen einzelnen Nutzer. Die Maßzahl gibt an, wie viele Personen in einem vorher definierten Zeitraum, Kontakt mit einem Werbeträger, einer Belegungseinheit oder einer Kampagne hatten. Die Menge der Unique User dient als Basis vieler Kennzahlen (Reichweiten, Strukturen etc.), die Errechnung wird von der AGOF durchgeführt.
Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang auf einem Angebot. Ein Visit beginnt mit der ersten Page Impression eines Nutzers. Nachfolgende Page Impressions werden dem gleichen Visit zugerechnet, sofern der Abstand zur vorhergehenden nicht mehr als 30 Minuten beträgt. Andernfalls beginnt ein neuer Visit. Page Impressions auf anderen Angeboten werden ignoriert und haben somit keinen Einfluss auf die Angebots-Visits.
Im Kontext der internet facts der AGOF bezeichnet der WNK die Anzahl der Personen, die innerhalb des Messzeitraums (3 Monate) mind. einen Kontakt mit dem Werbeträger aufweisen.
Der Werbedruck wird gemessen in Werbeaufwendungen oder Kontakten. Die Kennzahl beschreibt die Intensität der Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung (zur Berechnung kann die Formel des GRP verwendet werden).
Die Werbeform stellt die Art der Werbeplatzierung in einem Medium dar.
Gängige Online-Werbeformen sind z.B. Skysraper, Super Banner und Wallpaper (Display-Werbeformen) sowie Pre-Rolls und Post-Rolls (Bewegtbild-Werbeformen).
Die Werbewirkung drückt aus, welche Effekte eine Werbung bei der Zielgruppe auslöst. Primär sind hier die Effekte der Einstellungs- und Verhaltensänderung zu nennen. Gängige Werbewirkungsrößen sind bspw. Image, Bekanntheitsgrad, Kaufabsicht, Awareness und Marken-Sympathie. Im Online-Bereich werden auch häufig Größen wie Clicks und Conversions als Indikatoren der Werbewirkung herangezogen.
Der Teil der Reichweite eines Werbeträgers, der die Zielgruppe ohne Streuverluste anspricht. Diese Kennzahl lässt sich unter der Zuhilfenahme von Responsefunkionen errechen. Nur die Leute gelten als wirksam erreicht, die eine bestimmte Mindestanzahl an Kontaktchancen erhalten.
Eine nach bestimmten Merkmalen definierte Personengruppe, die durch Marketing- oder Werbemaßnahmen angesprochen werden soll.
Maximale Größe einer Zielgruppe, die sich durch die Zielgruppendefinition ergibt und sich auf die Grundgesamtheit (z.B. Gesamtbevölkerung oder Online-Nutzer) bezieht.